Gibraltar

Unterwegs nach Gibraltar hatten wir wieder Luftdruckveränderungen in kurzer Zeit, was auf den Durchzug einer Front hinweist, es nieselte und windete während ca 30 Min mit 18 kn. Wir versuchten, aufgrund der Winddreher das Tief zu lokalisieren, aber vieles vom Meteokurs ist vergessen gegangen, resp. muss in den Unterlagen und Büchern nachgelesen werden.

 

Ca 6 sm vor dem Europa Point beobachteten wir ein seltsames Phänomen auf dem Wasser: kurze, spitze Wellen, die aus keiner bestimmten Richtung zu kommen scheinen und überhaupt nicht zum aktuellen Wind passten, als ob das Wasser kochte.

Wie wir später lesen, entstehet dieses diffuse Wellenbild durch Reibung von Wasser mit unterschiedlicher Strömungsgeschwindigkeit.

Weil sehr viel Wasser im Mittelmeer verdunstet und nur wenig durch die Flüsse reinkommt, entsteht eine grosse Strömung vom Atlantik in  Ost-Richtung.

 

In der Queensway Quai Marina von Gib blieben wir vier Tage, besuchten auf dem Upper Rock die Affen, füllten Lebensmittel und Trinkwasser nach und ich besuchte den imposanten Leuchtturm vom Europa Point per Velo.