Fahrt nach Las Palmas

Am Donnerstagmorgen legten wir ab, wieder wohlversorgt mit den neusten Wetterdaten und Beratung von Ernst. Diesmal stimmte die Prognose nicht so ganz. Statt den erwarteten 20 kn gab es in der ersten Tageshälfte bis 30 kn und wieder stand eine grosse Dünung. Mit einem kleinen Stück Genua (ca. 11 m2) und gesteuert durch die ARIES machten wir flotte Fahrt in Richtung Süden.

Inzwischen sind wir Grosseltern geworden und ab Gran Canaria haben wir einen Flug nach Hause gebucht um unsern ersten Enkel kennenzulernen. Dani hatte diesmal schon am Vorabend Stugeron eingenommen und gewissenhaft unterwegs alle 4 Std. eine weitere Tabl.  Das wirkte gut und ich werde den Stugeron- Vorrat in der Schweiz wieder aufstocken.

 

 

Am Samstagmorgen, dem 3. Tag der Überfahrt, piepsten wieder die Instrumente und zeigten an: "No autopilot computer" , obwohl der Autopilot nicht steuerte, sondern die ARIES….

Der kleine Vogel ruhte sich mehrere Stunden bei uns aus und kurz vor der Insel hat uns wieder eine Delfinschule besucht 

In Las Palmas erwartet die Hafenbehörde schon die ersten ARC- Teilnehmer und wir dürfen nur bis am Mittwoch bleiben. Schade, es hat so viele interessante Menschen mit ihren Fahrtenseglern und ihren Geschichten.

Vermittelt von René (TO- Stützpunkt auf seinem Schiff) kommt noch am Sonntagabend Michael zu uns um nach der Ursache für die Fehlermeldungen zu suchen. Er überprüft Anschlüsse, Steckverbindungen, macht Messungen und rät uns, wenn das Problem bei einer Testfahrt wieder auftritt, einen Softwarespezialisten anzufragen.