· 

Im Gambier-Archipel

Die Gambiers sind am Südost-Ende der Tuamotus, gehören zu Französisch Polynesien, einem französischen Überseestaat und bestehen aus fünf bewohnten Inseln mit einem gemeinsamen Riffgürtel. Sie entstanden aus einem Vulkan, wie die meisten andern Pazifikinseln. Die Inseln sind bewaldet und hügelig, der Mont Duff und der Mokoto  auf der Hauptinsel Mangareva sind die höchsten Gipfel (441 resp. 424m hoch).

Tom und Ruby haben uns am nächsten Tag durchs Dorf geführt. Der Gendarm hatte noch ein Problem mit der Wasserpumpe zu lösen und keine Zeit für unsere Einklarierung: "Kommt am Nachmittag, oder morgen wieder" Tom zeigte uns die "Marie"(Gemeindeverwaltung 1. Foto unten), eine Familie, die Gemüse direkt vom Garten verkauft, die besten Eier verkauft Iv Sconsi, die Post um eine SIM-Karte zu kaufen und die Perlenboutique "Taina Pearls and Keshi". Taina verarbeitet die Perlen vom Familienbetrieb zu exklusivem Schmuck.

 

Im provisorischen Ambulatorium (li) haben wir uns für die Corona- Impfung angemeldet. Die Einheimischen sind noch sehr skeptisch gegenüber der Impfung und warten lieber mal ab.

 

Re an der Hauptstrasse ist das renovierte Ambulatorium. 

Erster Besuch auf Taravai bei der Familie von Herve und Valerie.

Diese beiden Polynesier mit ihren Söhnen Ariki und Alain laden seit Jahren die Segler zum Potluck am Sonntag ein. Sie freuen sich wenn viele Yachten hinter dem Riff ankern und heissen Jede(n) willkommen. 

Das Volleyball- Feld, ein alter Tischtennistisch oder die Boccia- Kugeln werden rege benützt, es wird gespielt, geschlemmt, Seemannsgarn erzählt, Kontakte geknüpft und vertieft.

 

Wir segelten schon am Sa rüber und ich konnte mich einer Wanderung von Tom und Ruby anschliessen. Die Kirche wird renoviert, die Dachziegel von Toulouse sind durch rotes Wellblech ersetzt worden.

 

Nach einer Stärkung mit einer frisch geöffneten Kokosnuss und an einem Schweinepferch mit Ferkel vorbei, führte uns Tom über Stock und Stein zum Strand von Eduard. Dort sah ich zum ersten Mal in meinem Leben einen Hai! Ein junger Schwarztip Hai beäugte uns neugierig.

Weitere Bilder vom Spaziergang und der "Eduards Baie" im Slider

Unter Seglern sind immer auch Reparaturen ein wichtiges Thema und Douglas- vom amerikanischen Spitzgatt-Kutter HANNA- erzählte, dass er früher mal für Fischer Panda gearbeitet habe. So studierte er zuerst die Betriebsanleitung des Generators und mass sorgfältig die Ströme, wechselte die Kondensatoren, die Dani als Ersatzteile dabei hatte, und…. Jupiiiii der Generator macht tatsächlich wieder Strom.

Arpi auf seiner GINA machte eine kurze Zwischenstation hier. Er kam allein von Peru her, war etwas enttäuscht weil er dort den Machupichu nicht besuchen durfte, putzte das Unterwasser, rannte auf den Duff, bunkerte Früchte, viele Trinknüsse  und kaufte seiner Frau eine Perle. Dann.segelte er weiter, verlor am 2.Tag sein Ruderblatt und konnte glücklicherweise nach Maupiti Süd um ein Provisorium zu montieren. Er nahm dazu die Holzplatte, die er in Valdivia über die Dieselkanister im Cockpit einpasste…Das hielt jedenfalls bis er Tahiti erreichte um dort ein neues Ruderblatt herstellen zu lassen. Unglaublich... segelte dann ohne Zwischenhalt bis La Reunion....